Auf Reisen

Die Welt sehen... Beruflich verreisen... Im Ausland studieren... Geht nicht, sagen Sie? Weil die Attacken meist bei Ruhe, also ausgerechnet im Urlaub, kommen? Weil es mit Medikamenten an der Grenze nur Ärger gibt? Weil man fern von der Heimat sowieso nicht die richtigen Ansprechpartner findet? Ihre Sorgen und Ängste sind verständlich - dennoch: HAE und Reisen, das schließt sich nicht aus.

Wer die Dinge selbst in die Hand nimmt, die richtigen Vorkehrungen trifft und ein paar grundsätzliche Regeln beachtet, kann auch als HAE-Patient jeden Auslandsaufenthalt genießen. Das fängt beim Packen an: Führen Sie Ihr Notfall-Medikament nicht im Koffer, sondern stets im Handgepäck mit – dann kann Ihnen Ihr wichtigstes Reiseutensil kaum abhanden kommen. Auch Attacken richtig zu deuten, gehört zum nützlichen Urlaubs-Know-how: Schnelles Handeln statt Abwarten heißt hier die Devise, und wer sie befolgt, verliert im Ausland keine kostbare Zeit.

HAE und Reisen – das schließt sich nicht aus