Endlich eine Diagnose

„Mit 16 Jahren erhielt ich endlich die Diagnose ‚hereditäres Angioödem‘. Dies war eine Erleichterung, auch wenn es damals kein Medikament gab, das wirklich Hilfe gebracht hätte, aber der ständige ‚Allergie-Such-Stress‘ mit den unwirksamen Antihistamin- und Corticoid-Experimenten war vorbei. Im Laufe der Jahre hatten sich die Attacken stark gesteigert. Kamen sie vor der ersten Schwangerschaft circa alle 14 Tage, so hatte ich jetzt höchstens drei bis vier Tage Ruhe, aber oft eine ganze Woche lang ununterbrochen Ödeme, die im ganzen Körper ‚herumwanderten‘. Sehr oft hatte ich Bauchattacken, die mich völlig lahm legten, so dass ich – wegen der Betreuung meiner Kinder – oft auf Hilfe angewiesen war."