„Ich verfolge meine Ziele – trotz meiner Krankheit"

Bei Janine aus Berlin wurde die Krankheit bereits im Alter von drei Jahren festgestellt, als sie ihre erste Attacke bekam. In Janines Familie sind auch ihr Vater und Großvater vom HAE betroffen. Daher gehört sie zu den Glücklichen, bei der die Schwellungen sofort als HAE erkannt wurden – wodurch sie von einer Arzt-Odyssee verschont blieb. HAE begleitet die heute 25-jährige Grafikerin schon seit sie denken kann. Unterkriegen lässt sie sich von ihrer Krankheit jedoch nicht. Die Möglichkeit der Selbstinjizierung des Notfallpräparats als Erwachsene ist für sie im Alltag eine große Erleichterung und erhöht ihre Lebensqualität enorm. Sie geht offen mit der Erkrankung um und verfolgt konsequent ihre Ziele.

Als bei Janine im Alter von drei Jahren erstmals die für HAE typischen Schwellungen an Händen und Füßen auftraten, war den Eltern fast klar, dass es sich dabei nicht um einen Mückenstich handeln konnte – leidet doch der Vater ebenfalls an dieser Krankheit und ist mit den Symptomen vertraut. Der Gang ins Krankenhaus brachte dann auch Gewissheit: HAE lautete die Diagnose der Ärzte in der Charité auch für Janine. Seither wird sie von den Spezialisten am dortigen HAE-Zentrum betreut und erhielt von Anfang an das richtige Medikament. Obwohl die Eltern wussten, dass es sich bei HAE um eine Erbkrankheit handelt, war die Diagnose überraschend, blieb doch die ältere der beiden Schwestern verschont.