Nils möchte durch Aufklärungsarbeit anderen Betroffenen helfen

Beim Jugendtreffen der HAE Vereinigung e.V. im Oktober 2013 hat er nicht nur gelernt, sich selbst das Medikament zu spritzen, er hat außerdem noch mehr über seine seltene Erbkrankheit erfahren und konnte sich mit anderen Betroffenen in seinem Alter aus ganz Deutschland austauschen. In diesem Jahr fliegt er sogar zum internationalen HAE-Kongress in Washington, wo er hofft, Betroffene aus aller Welt kennenzulernen und seine Erfahrungen mit ihnen teilen zu können. Nils und sein Vater wünschen sich, dass ihre Erkrankung in Zukunft auch unter Ärzten bekannter wird, um anderen Betroffenen einen langen Leidensweg ohne Diagnose zu ersparen. Nicht nur deswegen engagiert sich der Abiturient in der Aufklärungsarbeit: „Ich helfe sehr gerne, damit Menschen, die mit solchen Symptomen zu kämpfen haben und nicht wissen, woran es liegt, auf HAE aufmerksam werden und sich untersuchen lassen können. Ich möchte, dass sie wissen, dass sie nicht alleine sind. Gleichzeitig will ich auch Mut machen, sich nicht zu verstecken und das Leben auch weiterhin, trotz dieser seltenen Erkrankung, zu genießen!"