Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Therapie der akuten Attacke nur von erfahrenen Ärzten durchgeführt werden. Wie bei jedem Medikament gilt auch hier: Eine medikamentöse Therapie sollte immer nur nach Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Bei einer Geburt wird das Gewebe sehr strapaziert und kann bei HAE-Patientinnen deshalb mit einer Schwellungsattacke im Bereich der Geschlechtsorgane reagieren. Daher sollte bei schwangeren Patientinnen, deren HAE bereits diagnostiziert ist, ein Behandlungsplan für die Entbindung mit einem HAE-Behandlungszentrum abgestimmt werden und ein entsprechendes Notfallmedikament bereitliegen.

Die ärztliche Betreuung ist bei HAE-Patientinnen in der Schwangerschaft besonders wichtig